Depressionen

 

Immer mehr Menschen leiden unter Depressionen und das kann sogar Kinder treffen. Dabei sind die Gründe für eine Depression sehr vielfältig. Die einen haben vielleicht den Verlust eines geliebten Menschen erlitten, den sie nicht überwinden können. Andere leiden aufgrund ihres Alltags, in dem scheinbar nichts so läuft, wie gewünscht, unter den Depressionen. Bei wieder anderen sind genetische oder krankhafte Ursachen der Grund für die Ausbildung des Stimmungstiefs, auch hormonelle Ursachen kommen in Frage. Dabei muss unterschieden werden zwischen einer richtigen Depression, aus der der Betroffene auch selbst nicht wieder herauskommt, und den depressiven Verstimmungen.

Letztere können länger anhalten, allerdings sind sie mit den Depressionen nicht zu vergleichen. Ändert sich an der Situation des Betroffenen etwas, verschwindet die depressive Verstimmung manchmal von ganz allein. Von einer Depression betroffene Menschen benötigen aber ärztliche Hilfe. Unter Einsatz verschiedener Medikamente, wie zum Beispiel Antidepressiva ("Stimmungsaufheller"), und mit Hilfe einer Psychotherapie wird versucht, dem Menschen zu helfen. Dabei dürfen nicht nur die Symptome behandelt werden, auf deren Vorhandensein die Diagnose der Depression beruht. Es müssen auch die Umstände geändert werden, wodurch es überhaupt so weit gekommen ist.

Ein Sonderfall der Depressionen sind die Wochenbettdepressionen. Nach einer Entbindung ist es völlig normal, den "Babyblues" zu haben. Dieser Zustand vergeht nach ein bis zwei Tagen wieder. Doch die Depression einer frisch gebackenen Mutter taucht in der Regel vier bis sechs Wochen nach der Geburt auf. Die Frau hat das Gefühl, sie könne sich an nichts freuen, nicht einmal an ihrem Kind. Der erste Ansprechpartner sollte auf jeden Fall die Hebamme oder die betreuende Frauenärztin sein.

Oftmals ist es so, dass der Betroffene selbst keine Hilfe sucht. Dann sollten der Partner oder die Familie helfend zur Seite stehen und eventuell das Gespräch mit einem Arzt suchen, dem das Problem geschildert wird. Allerdings muss auch der Betroffene selbst dazu gebracht werden, eine Therapie anzustreben.

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