Geld anlegen

 

Wenn Geld vorhanden ist - besser gesagt, am Ende des Monats übrig ist - und nicht ausgegeben werden soll, wird in der Regel nach der besten Möglichkeit gesucht, es anzulegen. Dabei sollten vorab einige Punkte bedacht werden.

1. Wie sicher soll das Geld sein?

Geld kann entweder sehr sicher, mittelmäßig sicher oder auch unsicher angelegt werden. Niemand möchte eine unsichere Geldanlage - wären da nicht die Zinsen. Gerade bei unsicheren Anlagen kann die Rendite mehrfach höher liegen, als bei einer sehr sicheren Variante. Allerdings ist hier zum gewissen Maß auch Glück mit im Spiel und wer solches nicht unbedingt zu seinen Eigenschaften zählen kann, sollte sich lieber auf eine mittelmäßig sichere oder eine sehr sichere Anlage geben. Sehr sicher sind zum Beispiel Bundesschatzbriefe oder auch das einfache Tagesgeldkonto. Hier sind die Zinsen noch um einiges höher, als das beispielsweise bei einem Sparbuch der Fall ist.

2. Wie schnell soll das Geld verfügbar sein?

Geld kann entweder so angelegt werden, dass es möglichst hohe Zinsen auf sicherem Wege bringt, dafür aber schwer verfügbar ist oder so, dass es täglich abgehoben werden kann, dafür aber weniger Zinsen bringt. Zu letztere Variante zählt wieder das eben schon erwähnte Tagesgeldkonto. Hier kann das Geld täglich verwaltet werden, die Zinsen sind aber weniger hoch und vor allem nicht festgelegt. Sie passen sich dem aktuellen Zinsniveau an. Festgeldanlagen können zum Teil für mehrere Jahre abgeschlossen werden und das Geld ist nicht oder nur unter Verlusten verfügbar. Dafür sind die Zinsen vergleichsweise hoch und vor allem festgeschrieben.

Vor dem Abschluss einer Geldanlage sollte auf jeden Fall ein Vergleich verschiedener Anbieter vorgenommen werden. Dabei sollten Sie auch die Direktbanken im Internet mit einbeziehen. Stiftung Warentest testet in regelmäßigen Abständen die Vertrauenswürdigkeit und den Service dieser Banken. Denn gerade die Onlinebanken sind in den meisten Fällen günstiger, als die Filialbanken vor Ort.