Kopfschmerzen
Es gibt wohl keinen Menschen, der nicht schon einmal unter Kopfschmerzen gelitten hat. Selbst Kinder sind vermehrt davon betroffen. Die Medizin unterscheidet zwischen 180 verschiedenen Arten von Kopfschmerzen, wobei die meisten davon so genannte Bagatellschmerzen sind. Damit werden solche Schmerzen bezeichnet, die nur vorübergehend sind und deren Ursache bekannt ist. Meist handelt es sich um das erste Anzeichen einer Grippe, Überlastung oder Durst können ebenfalls in Frage kommen. Als häufigster Kopfschmerz ist der Spannungskopfschmerz zu nennen.
Bei diesem haben die Betroffenen das Gefühl, ihr Kopf würde in einer Art Schraubstock stecken, der immer fester geschlossen wird. Der Schmerz behindert teilweise in den täglichen Verrichtungen, bleibt aber im Hintergrund. Als wichtigstes Gegenmittel ist hier Entspannung zu nennen. Denn häufig steckt eine Überlastung des Körpers oder des Geistes hinter den Schmerzen. So oft wie möglich sollten sich Betroffene eine Pause gönnen, so dass ihr Körper sich zwischen den Anforderungen des Tages erholen kann. Kalte Waschlappen auf der Stirn können ebenfalls helfen. Erst zuletzt sollten Medikamente zum Einsatz kommen. Diese unterdrücken den Schmerz nur und bekämpfen nicht die Ursachen.
Rund zehn Prozent der Bevölkerung leidet ab und zu oder sogar regelmäßig unter Migräne, selbst 2,5 Prozent der Kinder unter neun Jahren sind davon betroffen. Auslöser können Schlafmangel, Stress, körperliche Anstrengung oder die Einnahme von Medikamenten sein. Die Schmerzen sind oftmals so stark, dass sie Übelkeit verursachen. Helfen können meist nur Medikamente und viel Ruhe. Häufig muss der Raum abgedunkelt werden, da Licht die Migräne verstärken kann.
Andere Kopfschmerzarten können durch eine Infektion hervorgerufen werden, durch bestimmte Substanzen in Nahrungsmitteln oder durch Verletzungen. Wer mit dem Kopf auf einen harten Widerstand trifft, leidet nicht selten einige Zeit unter Schmerzen. Wenn diese aber nicht nachlassen oder sogar mit Schwindel oder Übelkeit einhergehen, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Dann kann ein Schädeltrauma vorliegen, welches behandelt werden muss.
Kopfschmerzen können auch durch eine falsche Brille verursacht werden. Eine Gleitsichtbrille bietet eine große Erleichterung für alle, die eine Brille zum Sehen im Nah-, und im Fernbereich benötigen. Denn sie klagen oft über das lästige Abnehmen der Brille. Dies kann zu Nervosität führen und so indirekt latente Kopfschmerzen verstärken. Bei der Gleitsichtbrille sind verschiedene Bereiche im Glas eingeschliffen, so dass ein einfacher Blickwechsel genügt, um Dinge in der jeweils anderen Entfernung scharf sehen zu können. Allerdings kostet das ein wenig Übung, denn nicht jeder kommt sofort mit der Brille klar. Die Übung kommt aber schnell und dann wird man die Brille nicht mehr missen mögen.