Schwangerschaft und Taufe
In der Regel ist es so, dass frisch gebackene Eltern Geschenke von Verwandten, Freunden und Bekannten zur Geburt des Kindes bekommen. Hier stellt sich dann die Frage, was sich am besten für ein Geschenk eignen könnte? Beim ersten Kind ist die Geschenkidee meist noch leicht zu finden, aber wenn ein Elternpaar schon ein oder zwei Kinder hat, gehen langsam die Ideen aus. Scheinbar ist alles vorhanden. Wie wäre es denn einmal mit Taufkerzen? Diese sind ein ganz besonderes Geschenk, das sogar personalisiert werden kann und das für jedes Kind wieder benötigt wird. Voraussetzung ist natürlich, dass das Baby auch getauft werden soll. Dafür sollte bekannt sein, wie die Eltern des Kindes zu dem Thema Kirche, Glauben und Taufe stehen. Ansonsten ist eine Taufkerze ein wunderbares Geschenk, das auch personalisiert werden kann, indem beispielsweise bestimmte Motive oder ein Schriftzug aufgebracht werden.
Schon in der Schwangerschaft machen sich viele Frauen dafür Gedanken, ob sie ihr Baby später taufen lassen wollen oder ob sie ihm dies ersparen. Schließlich bedeutet so eine Festlichkeit auch Stress für das Kind. Auf der anderen Seite ist es damit gut gerüstet und kann sich später für oder gegen den Glauben entscheiden, ganz so, wie es selbst mag. In Familien, in denen ein evangelischer oder katholischer Glaube ohnehin festgesetzt ist, steht dies sicherlich außer Frage, aber für Atheisten ist die Fragestellung doch eine Überlegung wert. Insofern gehört die Beschäftigung mit der Frage nach der Taufe für werdende Eltern zur allgemeinen Geburtsvorbereitung und ist damit für das seelische Gleichgewicht wichtig. Es wird nämlich scheinbar immer wieder übersehen, dass auch die Psyche für eine werdende Mutter ganz wichtig ist, denn immerhin ist eine Schwangerschaft eine enorme Belastung für Geist und Körper. Die körperliche und hormonelle Umstellung können eine Frau stark belasten und sie beschäftigt sich vielleicht mit Fragen, die sie sich sonst nie stellen würde – dazu gehört eben auch das Thema Taufe.