Sticken
Poloshirts sind salonfähig geworden. Sie werden nicht nur im Alltag zu Hause getragen, sondern teilweise sogar am Arbeitsplatz. Dort, wo das Tragen von Hemd und Krawatte nicht vorgeschrieben ist, wird in der Regel auch ein Poloshirt geduldet – was von einem normalen T-Shirt nicht immer behauptet werden kann. Schließlich wirkt das doch sehr leger. Das Poloshirt hingegen mit seinem kleinen Kragen ist hier die bessere Wahl. Wem Handarbeit Spaß macht, der kann sich sogar sein ganz individuelles Poloshirt selbst zaubern. Dafür ist nur erst einmal etwas Fantasie nötig, dann das Geschick bei der Handarbeit.
Das Motiv sollte in allen Einzelheiten ausgearbeitet werden, wobei darauf zu achten ist, dass es nicht zu detailliert wird. Beim Poloshirts besticken geschieht das in den meisten Fällen mit nur einer oder zwei Farben. Feine Unterschiede in der Darstellung sind mit einer so geringen farblichen Darstellung meist nur schwer bis gar nicht erkennbar. Das Beschränken auf wenige Details ist daher wichtig. Und noch ein anderer Punkt muss unbedingt beachtet werden: die Wahl des Garns. Dieses muss sich in seinen Eigenschaften dem Shirt anpassen. Das heißt, wenn das Shirt nach der Fertigstellung gewaschen wird, darf das Garn nicht „ziehen“, das heißt, es darf nicht durch das Waschen oder die Temperatur einlaufen. Es muss also die gleichen Eigenschaften haben, wie das Shirt selbst. Hinzu kommt, dass das Garn natürlich nicht färben darf. Ansonsten ist das Poloshirt vielleicht mit einem schönen Motiv versehen, indes kann es niemand erkennen, weil die Konturen komplett verlaufen sind. Wer sich nicht sicher ist, wie das Besticken von Poloshirts am besten durchgeführt werden kann, findet zum Beispiel in den diversen Foren und Communities im Internet Anregungen und Hinweise, die durchaus hilfreich sein können.